Ein neues Design für den Kratzbaum

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Es ist mal wieder an der Zeit den Tigern etwas Spaß zu gönnen- und das Wohnzimmer aufzuhübschen. Bewaffnet mit Sisal, Holzkisten, Badematte, der Werkzeugkiste und einem Sack habe ich die zwei Bäume wieder auf Vordermann gebracht.

Die Konstruktion im Rohbauzustand (ein wenig vom alten Sisal sah noch gut aus und durfte bleiben)

Der Rohbau besteht aus zwei kleinen Bäumen, die getrocknet und von Rinde befreit wurden. Anschließend habe ich sie mit den großen Winkeln unten auf einem Stück Küchen-Arbeitsplatte befestigt.
Wie man auf dem Bild gut erkennen kann, sind auch die Sitzflächen mit Winkeln an Wänden und am Baum festgeschraubt.
Das ist auf den ersten Blick nicht sonderlich hübsch, wird aber schon bald nicht mehr auffallen. Der untere Teil wird versteckt, die (aus Menschen-Perspektive) sichtbaren Befestigungen der Sitzflächen werden später mit Sisal umwickelt.

Nebenbei sei angemerkt, dass die Bäumchen schon seit gut zwei Jahren dort stehen. Mittlerweile bin ich somit recht überzeugt davon, dass die Konstruktion nicht allzu schlecht funktioniert.

Und los geht´s

Schritt 1: Gemütliche Sitzflächen aus Badematte basteln

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Die Badematte habe ich für ca. 3 Euro im Möbelhaus gefunden. Somit einen Versuch wert mal zu testen, ob man diese Dinger einfach zerschneiden kann.
Fazit: Ja, kann man machen. Es bedarf einer robusten Schere und eines Staubsaugers für die Fussel, die beim Zerschneiden abfallen. Der Rest hält durch das Gummi unten drunter aber weiterhin gut zusammen.
Zur Befestigung habe ich doppelseitiges Klebeband benutzt.

Schritt 2: Holzkisten befestigen

Eine professionelle Katze benötigt selbstverständlich auch Kisten zum Verstecken, Schlafen und Toben.
Bewaffnet mit Akkubohrer und Spax-Schrauben ist auch dieser Schritt recht schnell erledigt. Das Holz hat zum Glück keine Probleme gemacht, als ich die Schrauben ohne Vorbohren in Kisten, Ästen und Arbeitsplatte versenkt habe.

Schritt 3: Eine Höhle aus Sack

Um die offenen Kanten der Arbeitsplatte zu verstecken, kam mir die Idee eine Höhle aus einem alten Kaffeesack zu basteln. Den hatte ich irgendwann mal vom Flohmarkt mitgenommen.
An dieser Stelle war zunächst die Nähmaschine gefragt, da ich den Sack vorher in zwei Teile geschnitten habe. Den Rand ein mal zu umsäumen ist unvermeidbar, wenn das Ganze länger als drei Tage schön aussehen soll.
Den so umsäumten Stoff habe ich dann mit Heißkleber und Tacker an Arbeitsplatte und Baum befestigt, wie man auf dem Bild oben sieht.

Schritt 4: Sisal wickeln

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Dieser Schritt ist definitiv nicht sonderlich spaßig- leider aber unerlässlich wenn man einen Kratzbaum haben möchte. Stamm, Äste und unschöne Winkel müssen mit Sisal umwickelt werden.
Sisal kann man zum Beispiel im Fachgeschäft für Tierbedarf finden. Nachdem ich ein wenig herumprobiert habe, habe ich mich entschieden, die Enden mit dem Tacker am Baum zu befestigen und für besseren Halt zusätzlich doppelseitiges Klebeband zu benutzen.
Wenn man dann eine Rolle Sisal möglichst stramm und ordentlich um den Baum verteilt hat, kann man sich das Hanteltraining am Abend übrigens sparen.

Schritt 5: Freuen, dass sich die Mühe gelohnt hat


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