Oshin Beutel als Rucksack

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Letztens fand ich diese hübsche Anleitung für einen kleinen, japanischen Beutel. Das Täschchen fand ich überaus hübsch, nur leider weiß ich nie, was ich sinnvolles mit solchen Dingen anfangen soll. Aber einen Rucksack bzw. Turnbeutel kann ich immer brauchen.

Also habe ich die Tasche entsprechend vergrößert und in einen Turnbeutel verwandelt. Selbstverständlich war ich mal wieder spontan genug, um zwischen meinen Stoffresten nicht mehr den passenden Stoff in ausreichender Menge zu finden. Da das Projekt aber dringend durchgeführt werden wollte, ist mein Rucksack aus einem Rechteck geschnitten und somit asymmetrisch.


Los geht´s

Zutaten:

  • Zwei Stücke Stoff mit den Maßen 100×75 cm (so in etwa zumindest). Soll der Beutel symmetrisch werden, würde ich einen Meter im Quadrat nehmen.
  • 3-4 Meter Kordel für die Träger
  • 2 x ca 4 cm rundes Gummiband
  • 2 Knöpfe
  • Der übliche Nähkram, wie Stecknadeln/Klammern, Kreide zum Anzeichnen und natürlich eine Nähmaschine

Ich erspare mir hier eine detaillierte Anleitung. Das hat Sabine auf ihrer Seite schon so gut gemacht, dass ich das hier überflüssig finde. Konzentrieren wir uns hier also lieber darauf, wie man das Ding in einen Rucksack verwandeln kann.

Die Außentaschen möchten bei einem Rucksack gerne geschlossen werden können. Bei meiner Variante habe ich an zwei Ecken (diagonal zueinander) eine Schlaufe aus Gummiband eingenäht.
Diese Schlaufe legt man zwischen die Stoffe, bevor man sie zusammen näht.

Nachdem die beiden Stoffe vernäht und gewendet sind, faltet man sie so zusammen, wie auf dem Bild zu sehen ist. Die Schlaufen sind an den Ecken oben und unten.

Um die Träger später befestigen zu können, braucht ein Turnbeutel zwei Schlaufen an den unteren Kanten. Dazu bastelt man sich aus einem Stück Reststoff zwei ca. 5 cm lange Streifen. Diese müssen eingenäht werden, wenn man die Seiten verschließt.
Wie auf dem Bild formschön in rot markiert, liegen die Stoffstreifen zwischen den beiden Schichten.

Der Grundschnitt bringt es mit sich, dass die äußeren Taschen recht unbefestigt rumhängen. Das ist unpraktisch, wenn man sie benutzen möchte. Also habe ich zwei zusätzliche Nähte eingefügt:

Blaue Linie: Hier habe ich die beiden äußeren, blauen Lagen zusammen genäht.

Gelbe Linie: An dieser Stelle stand der Stoff immer ab. Das fand ich weniger schön. Diese Kante habe ich am Innenteil festgenäht. Also blauer Stoff auf braunen Stoff.

Nun ist die Sache auch fast schon geschafft. Vorne und hinten muss der Knopf noch auf Höhe der Schlaufe angebracht werden.
Die Kordel wird in zwei Teile geschnitten und durch den Tunnelzug oben gezogen.

Dazu zieht man Kordel 1 von rechts nach links durch den vorderen Teil der Tasche. Auf der Rückseite wird die Kordel dann in umgekehrte Richtung, also von links nach rechts, zurück geführt.
Kordel 2 wird genauso, aber seitenverkehrt eingefädelt (man würde nun also vorne auf der linken Seite beginnen).

Anschließend auf jeder Seite das Ende der Kordel durch die Schlaufe am Rucksack ziehen und die Enden verknoten.

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