Neuer Glanz im Garten- Teil 2: Miniteiche

Die neue Terrasse war der erste Schritt in der Umgestaltung meines kleinen Stadtgartens. Im Zuge des Umbaus wurde aber auch eine recht große Eibe untenherum entastet. Der so gewonnene zusätzliche Platz im lichten Halbschatten wollte natürlich auch gerne genutzt werden. Also auf zu Teil 2 der hübschen neuen Gartenzimmer: Der Sitzplatz am Miniteich.

Die Startbedingungen, die auf dem linken Bild zu sehen sind, wollten erst einmal erarbeitet werden. Nach dem Abschneiden der Äste darf man sich zunächst ausführlich daran erfreuen Efeu und seine Freunde aus dem Boden zu verbannen. Ich bin mir recht sicher, dass sich trotz aller Mühe noch immer viele Wurzeln unerwünschter Gewächse in dieser Erde tummeln. Somit habe ich einfach mal großzügig Unkrautfolie auf dem Boden verteilt (siehe rechts Bild). Mal hoffen, dass das Zeug tut, was die Verpackung verspricht. Auf die Folie habe ich dann die zwei alten Paletten geworfen, die noch herum lagen und sie einigermaßen gerade ausgerichtet.

Anschließend nehme man drei Säcke Rindenmulch und verteile sie großzügig auf der Folie.

Einen Flohmarktbesuch später war ich dann auch stolze Besitzerin der alten Zinkwanne, der Milch- und der Gießkanne aus Zink. Ich finde mit seinen Flecken und Beulen hat das deutlich mehr Charakter als wenn man alles im Baumarkt neu kauft und der Preis von insgesamt 30 Euro ist auch vollkommen in Ordnung.


Im vorderen Bereich ist noch eine Schale aus Beton zu sehen. Diese bekam ich zum Geburtstag in Form eines DIY-Miniteiches (vielen Dank nach Hinnebeck, finde die Idee noch immer super). Die Schale war schon fertig gegossen, ich bekam das Zubehör um die Innenschale wasserfest zu lackieren, eine kleine Pumpe, Steine mit Löchern um die Pumpe zu befestigen und zu verstecken, eine kleine Wasserpflanze und eine Flasche Wein um das Projekt in die Tat umzusetzen.
Zusammen mit zwei hübschen Vögeln aus Beton habe ich dieses DIY-Set erfolgreich zusammengebastelt. Naja, fast zumindest. Die Pumpe fehlt auf dem Bild noch.

Der links zu sehende Wassersalat ist eine Schwimmpflanze, die ohne weitere Befestigung im Wasser treiben möchte. Wenn das kleine Gewächs zwischen den Steinen mal groß wird, finde ich eventuell auch noch heraus, was dieses für eines ist.

Als nächstes habe ich mich dann an der größeren Wanne aus Zink versucht. Zum Glück war das gute alte Stück noch wasserdicht und musste somit nicht von innen mit Folie verkleidet werden.

  • Unten in die Wanne lege man gereinigte Pflastersteine oder ähnliches um die Pflanzen auf die Höhe zu stellen, die sie gerne haben.
  • Die Wasserpflanzen habe ich nicht in Plastikkörbe gepflanzt, sondern in speziell für Teichpflanzen geeignete Säcke. Das hat den unschlagbaren Vorteil, dass man den Rand am Ende noch umschlagen und somit die Höhe perfekt anpassen kann.
  • Die Säcke möchten zunächst bepflanzt werden: Für Wasserpflanzen gibt es Substrat zu kaufen, in dem sie gerne wachsen. Blumenerde soll ungeeignet sein, weil sie zu viele Nährstoffe enthält. Damit das Substrat nicht ständig durch das Teichwasser schwimmt, habe ich die Säcke um das Substrat herum mit Kies aufgefüllt.
  • Anschließend fand sich in meinem Garten noch das Stück Rinde, das von jetzt an auf der Wanne wohnen darf.

Dann ist die Sache auch schon fast geschafft. Noch ein wenig Dekotüdel drumherum, Pflanzen in Milchkanne und Eimer pflanzen und schon kann sich die „Wasserecke“ sehen lassen (sehen wir an dieser Stelle mal davon ab, dass die Blumen im Teich noch etwas wachsen müssen, um wirklich beeindruckend zu sein).


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