Shirt besticken mit einem Blumen-Nähfuß

~Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung~


Der liebe Osterhase legte mir in diesem Jahr einen Nähfuß ins Nest, mit dem man mit einer normalen Nähmaschine Blumen und Kreise sticken kann. Heute war es endlich an der Zeit diesen zu testen. Also auf zum Projekt T-Shirt mit Blümchenmuster.



Los geht´s


Wie baut man den Nähfuß an seine Maschine?


Der Satz „Aller Anfang ist schwer“ kam mir heute sehr häufig in den Sinn. Zum Nähfuß gab es eine knapp gehaltene Anleitung auf Englisch, die zumindest in meiner Welt an vielen Stellen recht unverständlich war. Also galt es nach dem Prinzip Versuch und Irrtum herauszufinden, wie das neue Spielzeug funktioniert.

Beim Einbau sind folgende Dinge zu beachten:

  • Man entfernt nicht nur wie gewohnt den anderen Nähfuß, sondern schraubt die komplette Halterung ab, sodass nur noch die Stange bleibt. Mit der rausgedrehten Schraube, schraubt man dann den neuen Fuß an die Stange.
  • Auf der rechten Seite ist ein Hebel (auf dem Bild rechts im Hintergrund zu sehen). Diesen muss man anheben. Lässt man ihn in der Ausgangsposition, kann die Nadel nicht nach unten stechen.

  • Der Transporteur, der von unten den Stoff transportiert, muss ausgeschaltet sein. Dafür hat die Maschine einen Schalter oder Hebel. Bei meiner Pfaff ist dieser hinten am Nähtisch zu finden.



Wie näht man Blumen oder Kreise?

Hat man den Fuß eingebaut, legt ein Stück Stoff drunter und näht mit dem Geradstich drauf los, ergibt sich quasi ganz von alleine ein Kreis. Total einfach also.

Das Erstellen einigermaßen ansehnlicher Blumen war dagegen herausfordernd. Der spärlichen Anleitung nach soll man den Zickzackstich (dem Bild nach sogar den Gesteppten) benutzen und die Stichlänge so lang und breit wie möglich einstellen. Für mich war es nicht möglich auf diese Art Blumen zu erzeugen, die so aussehen, wie die Bilder versprechen, da sich die Stichbreite nicht ausreicht. Das Ergebnis gleicht dann eher einem Stern-Kreis mit vielen Zacken. Es sei mal dahingestellt, ob Maschine, Fuß oder meine Wenigkeit schuldig ist.

Nach einigen Versuchen …

… hatte ich dann herausgefunden, dass der offene Overlockstich recht vielversprechend ist. Zum Glück. Denn dies war auch die einzige Version, die in meinen Augen gute Blumen stickt.



Verschiedene Größen

Man kann den Kreisradius verändern. So lassen sich neben verschieden großen Blumen auch Muster nähen, die aus mehreren Kreisen bestehen. Hilfreich vor allem bei größeren Blumen, die sonst innen recht leer wirken würden.

Um den Radius zu verändern, lockert man mit dem Drehknopf hinten links am Nähfuß den großen Ring und verschiebt ihn in die gewünschte Richtung.

Möchte man zwei Blumen oder Kreise ineinander sticken, sollen sie meist den gleichen Mittelpunkt haben. Dafür muss man den Stoff beim Verschieben des Ringes mitziehen. Es fällt recht schnell auf, wenn man den Stoff nicht ganz exakt mit bewegt und die Blume unsymmetrisch ist.



Aber mit etwas Übung hat es funktioniert. Eine Tasche und das Vorderteil meines neuen T-Shirts waren bestickt.

Die Blumen sind alle mit dem offenen Overlockstich genäht und ich habe nur die kleinste und die größte Einstellung am Ring gewählt.
Zum Vernähen habe ich übrigens alle Fäden nach hinten durch gezogen und dort verknotet. Für diese Arbeit benötigt man dringend eine große Tasse Kaffee, denn das sind auf der kleinen Fläche bei mir schon echt viele Fäden gewesen.

Das T-Shirt habe ich nach diesem Muster genäht. Die Tasche habe ich nach Bauchgefühl ausgeschnitten und positioniert.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: